

Wednesday, October 15, 2008 [Tobias Meidel (tobiasm)]
Landesligameister nach Finalsieg gegen Karlsruh
Am Sonntag wurde die Endrunde der Landesliga Baden-Württemberg im Friedrichspark in Mannheim ausgetragen. Die Inlinehockeymannschaft des TSV Buchen hatte sich schon frühzeitig für die Teilnahme qualifiziert.
Halbfinale: Buchen Maniacs – Bonebreakers Bietigheim 2:1 n.P.
Im Halbfinale trafen die Maniacs auf das Team aus Bietigheim. Beide Seiten waren von Anfang an auf Defensive ausgerichtet. In einer Überzahlsituation versuchte Buchen vor dem gegnerischen Tor Druck aufzubauen, um den ersten Treffer der Partie zu erzielen. Doch es kam anders, Bietigheim schloss einen Konter zum 0:1 ab. Das Buchener Team tat sich lange Zeit schwer und wachte erst im letzten Drittel wieder auf. Die Maniacs erspielten sich einige Chancen und kamen durch T. Meidel drei Minuten vor Schluss zum verdienten 1:1-Ausgleich. Die Partie ging in die Verlängerung, in der kein weiteres Tor mehr fiel, trotz Chancen auf beiden Seiten. Der Sieger musste nun im Penaltyschießen, ähnlich dem Elfmeterschießen beim Fußball, ermittelt werden. Die Maniacs begannen mit M. Berberich, der auch gleich für sein Team traf. Bietigheim konnte sofort ausgleichen. Die nächsten Schützen auf beiden Seiten vergaben. F. Mathes brachte mit seinem Tor erneut Buchen in Führung. Der dritte Bietigheimer Schütze scheiterte an dem gut aufgelegten Torhüter der Maniacs, J. Mackert. Als letzter seines Teams trat der Kapitän der Buchen Maniacs an. P. Mathes konnte den gegnerischen Goalie zum Sieg für Buchen überwinden. Das Finale war nach einem hochdramatischen Spiel erreicht.
Finale: Buchen Maniacs – White Stags Karlsruhe 3:2
Da die Maniacs in der Vorwoche Karlsruhe mit 5:3 besiegt hatten, gingen sie voller Selbstvertrauen in das Finale gegen den Ersten der Vorrunde. Dieses unbekümmerte Auftreten ließ Buchen zu Beginn des Spiels durch den Treffer von M. Berberich mit 1:0 in Führung gehen. Aber auch das Karlsruher Team zeigte seine Offensivqualitäten und erzielte den Ausgleich. Kurz vor Ende des ersten Drittels traf M. Mathes in einer Überzahlsituation zum 2:1. Im zweiten Drittel fielen keine Treffer, sodass die Maniacs mit der Führung im Rücken ins letzte Drittel gingen. Dieses war von Strafzeiten geprägt, die Strafbank war auf beiden Seiten durchgängig mit einem Spieler besetzt. Dennoch war es für ein Finale eine sehr faire Partie. Das Karlsruher Team kam mit der ständig wechselnden Aufstellung, bedingt durch die Strafzeiten, besser zurecht und erzielte den 2:2-Ausgleich. Das Ende der Partie rückte näher, sodass man sich schon auf die Verlängerung einstellte. Doch 34 Sekunden vor Schluss gelang P. Mathes nach einem Alleingang die 3:2-Führung. Die Maniacs mussten die letzten Sekunden noch hellwach sein, da Karlsruhe ihren Torhüter durch einen weiteren Feldspieler ersetzte. Doch auch diese kritische Situation wurde überstanden.
Damit standen die Buchen Maniacs als Meister der Landesliga Baden-Württemberg fest. Nach dem Schlusspfiff feierten die Maniacs mit ihren mitgereisten treuen Fans die nie erwartete Meisterschaft.